Arbeitsbeispiele

MOZARTFEST WÜRZBURG

Amadeus 2.0

Weil sich der programmatische Ansatz des Würzburger Mozartfestes nach mehreren Dekaden grundlegend änderte, war es nur folgerichtig, dass auch sein Erscheinungsbild eine Veränderung erfahren sollte. Unser Auftrag lautete daher, die gestalterische Perspektive auf die Gegenwart auszuweiten.

Weil sich der programmatische Ansatz des Würzburger Mozartfestes nach mehreren Dekaden grundlegend änderte, war es nur folgerichtig, dass auch sein Erscheinungsbild eine Veränderung erfahren sollte. Unser Auftrag lautete daher, die gestalterische Perspektive auf die Gegenwart auszuweiten.

DIE AUFGABE

Schon seit 1921 lädt das Mozartfest Würzburg jedes Jahr zu Orchester- und Kammermusikkonzerten ein. Mit dem Antritt der aktuellen Intendantin Evelyn Meinig kam es zu einer inhaltlichen Öffnung bzw. einer Erweiterung des barocken Programms um Elemente neuzeitlicher Musik bis zur Popmusik. Auch sollte auch ein jüngeres Publikum in der Kommunikation des Mozartfestes angesprochen werden. Diese Strategie sah Meinig durch das alte Erscheinungsbild nicht mehr repräsentiert. Daher beauftragte die Stadt Würzburg unser Team mit der Überarbeitung des Erscheinungsbildes.

Wortmarke (alt)
Wortmarke (neu)

DAS LOGO

Die früher genutzte Wortmarke wirkte maniriert, in ihrer ornamentalen Verspieltheit verwies sie ausschließlich auf die Ära des Barock. Hinzu kam die schwierige Lesbarkeit in kleinen Proportionen. Unser Ziel war, die Wortmarke weitestgehend zu „entschnörkeln“ und für aktuelle Themen der Musik zu öffnen. Gemeinsam mit der Kalligrafin Petra Beiße entwickelten wir ein M als typografisches Bildzeichen, kontrastiert von einer modernen Schrifttype für den Veranstaltungsnamen. Wenn im Juni die Zeit für das Mozartfest gekommen ist, steht Würzburg ganz im Zeichen dieses gestalterischen Auftritts.

DAS PROGRAMM

In zwei Phasen wurde das Zielpublikum – 25.000 Gäste pro Jahr – mit dem neuen Design vertraut gemacht: In den ersten drei Jahren war das neue „M“ prominent auf dem Titel der Programmbücher zu sehen, jeweils in unterschiedlicher Form inszeniert. Die querformatigen, roten Broschüren griffen noch die bekannte Erscheinungsform der Vorjahre auf. Die neuen Gestaltungselemente konnten sich über diese Zeit fest in den Köpfen des Publikums verankern.

Mit dem Programmbuch zum Mozartfest 2017 rückte dann das inhaltliche Leitthema in den Vordergrund, gleichzeitig wurde auf ein Hochformat und die Verwendung von Naturpapier gewechselt. Q ist neben der Definition des Basislayouts auch für die Art Direction der Bildseiten verantwortlich, die Umsetzung erfolgt durch eine freie Grafikerin in Würzburg.

DIE WEBSITE

Für den neuen Onlineauftritt des Mozartfestes entwickelten wir das initiale Gestaltungskonzept. Die Seite wird inhaltlich und technisch in Würzburg betreut.