Mit kreativen Ideen gegen die Wehrmacht: „Ghost Army“

24.09.2014

EFRE-LogoKofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Land Hessen

Die Geschichte der „Ghost Army“ aus den Jahren 1944/45 klingt kurios, ist aber wahr: Mit aufblasbaren, bemalten Panzern, Kriegsgeräuschen aus Lautsprechern und weiteren ungewöhnlichen Ideen führte eine Sondereinheit der US-Army die deutsche Wehrmacht hinters Licht. Sie täuschte die Anwesenheit tatsächlich existierender Militäreinheiten vor, die zum jeweiligen Zeitpunkt an anderen Orten im Einsatz waren.

Zahlreiche Kreative aus Werbeagenturen und Kunsthochschulen meldeten sich freiwillig zum Dienst in der „Geisterarmee“ – darunter der Designer Bill Blass, der Fotograf Art Kane oder der Maler Ellsworth Kelly. Erst 1996 wurde die Geheimhaltung der Militärakten aufgehoben, in denen die Aktivitäten dieser „Special Troops“ dokumentiert sind.

In Wiesbaden präsentierten wir in Anwesenheit von Autor und Regisseur Rick Beyer dessen preisgekrönte Dokumentation „Ghost Army“ (USA, 2013) als Deutschlandpremiere. Eine für das Fernsehformat gekürzte Version lief bereits auf ZDFinfo, im Museum erlebten wir nun erstmals die englische Originalfassung mit einer Einführung des Filmemachers. Wir waren sehr glücklich, dass so viele Interessierte ins Museum gekommen sind!

Die Veranstaltung richtete Q als Special Event der „Designtage Wiesbaden by access all areas“ aus – mit sehr freundlicher Unterstützung des Museums Wiesbaden.

Zum Trailer von „Ghost Army“ (auf YouTube)

 

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